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Satzung TURNERBUND WIESBADEN J.P.

Die neue Satzung ersehen Sie HIER .


Der TURNERBUND WIESBADEN J.P.

Der TURNERBUND WIESBADEN (TBW) entstand seinerzeit aus zwei verschiedenen Vereinen.

Ein Gründungsverein des TBW war der Männer-Turnverein (MTV) von 1864. Er wurde am 27. April 1864 von 11 Turnern gegründet. Der 1. Vorsitzende Theodor Werner wurde am 7. Mai 1864 in der ersten Generalversammlung gewählt. Die Mitglieder des MTV turnten zunächst in verschiedenen städtischen Turnhallen bis 1887 auf dem Grundstück Platter Str. 18, bis die Turner eine eigene Halle bauten und eine Fecht- und Gesangsriege gründeten. Außerdem wurde auf dem alten Exerzierplatz an der Schiersteiner Straße Fußball gespielt.

1894 wurde Fritz Engel Turnwart des MTV. Durch ihn wurde in drei Wiesbadener Turnvereinen erstmalig das Frauenturnen eingeführt.

Gleich nach dem 1. Weltkrieg schlossen sich viele junge Mitglieder dem MTV an und gaben ihm neue Impulse. U.a. wurde eine Handballabteilung ins Leben gerufen, die im Jahre 1920 mit dem damaligen Turnverein 1846 in Schierstein ein Demonstrationsspiel austrug. Faustball und Leichtathletik wurden ebenfalls mit ins Programm genommen. Zudem entstand eine große und erfolgreiche Turnerinnen-Abteilung.

Der zweite Gründungsverein des TURNERBUND WIESBADEN war die 1879 gegründete Turngesellschaft J.P., die anfangs ebenfalls in städtischen Turnhallen ihre Übungsstunden abhielt. Hier wurde in den 90er Jahren eine Turnerinnen-und Fußballabteilung gegründet. Die Fußballabteilung schied jedoch später aus der Turngesellschaft aus und gründeten den eigenständigen Sportverein Wiesbaden (SVW).

Die Turngesellschaft konnte 1910 ein eigenes Vereinsheim mit Turnhalle, großem Festsaal, Vereinsrestaurant sowie einem Wohngebäude in der Schwalbacher Straße 8 im Wert von 440.000 Goldmark errichten. Diesem Tatbestand verdankt der TBW noch heute seinen Grundbesitz.

1923 schlossen sich der Männer Turnverein und die Turngesellschaft zu einem Großverein, dem heutigen Turnerbund Wiesbaden, zusammen, um auf Basis der größeren Mitgliederzahl weitergehende turnerische und sportliche Entfaltung bieten zu können. Die finanziellen Voraussetzungen hierfür wurden durch den Verkauf der Turnhalle an der Platter Straße geschaffen.

Der Turngesellschaft waren bereits durch Kabinettserlass vom 12. Dezember 1888 die Rechte einer Juristischen Person verliehen worden. Die gleichen Rechte wurden dem neuen Großverein nach dem Zusammenschuss als Rechtsnachfolger beider Vereine durch Erlass des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau mit Wirkung zum 21. März 1923 verliehen. Seit dem nennt sich der Verein „Turnerbund Wiesbaden J.P.“.

Der TBW wurde danach nicht nur der größte Verein Wiesbadens, sondern belebte auch stark den Turn- und Sportbetrieb in der Stadt. Neben der jahrelang führenden Schlagballmannschaft entstand eine neue eigenverantwortliche Frauenabteilung. Unter der Leitung von Ina Koch bestand diese Abteilung bis lange nach dem 2. Weltkrieg.

Bis 1929 wurde der Turnbetrieb von Fritz Engel als „Oberturnwart“ geleitet und ging dann an den hauptamtlichen Turn- und Sportlehrer Peter Schick über, der ein hervorragender Gerätturner war. Mit ihm begann ein weiterer turnerischer Aufschwung. Er widmete sich früh der aufstrebenden Gymnastik und führte in diesem Turnzweig viele Turnerinnen des TBW zu Erfolgen und Meisterschaften.

Durch die ungünstigen politischen Veränderungen 1933 wurden zunächst alle Jugendveranstaltungen der Fachverbände unterbunden, später wurde der gesamte Turn- und Sportbetrieb wesentlich eingeschränkt. Die Selbstverwaltung aller Vereine musste dem Befehlsempfang weichen. Dennoch wurden Turn- und Sportfeste weiterhin besucht, und die TBW-Mannschaft erzielte viele Siege und Auszeichnungen.

Durch den   Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 kam das Turn- und Sportleben fast völlig zum Erliegen. Auf Grund des Engagement von Peter Schick konnte der Turnbetrieb noch eingeschränkt im Sälchen des TBW-Vereinsrestaurants aufrecht erhalten werden. Die Turnhalle war für militärische Zwecke beschlagnahmt worden. Später wurden die Turnstunden in die Turnhalle der Oranienschule verlegt.

1944 wurde infolge kriegsbedingter Umstände der Turnbetrieb völlig eingestellt. Im Februar 1945 wurde die TBW-Halle durch einen Fliegerangriff stark beschädigt. Mit Kriegsende und Besetzung durch die amerikanischen Truppen wurden durch die Militärregierung alle Vereine aufgelöst und deren Vereinsvermögen beschlagnahmt. Es sollte nur ein großer Turn- und Sportverein in Wiesbaden gebildet werden. Jedoch durch TBW´ler wurde das Vereinsverbot und die Vermögensbeschlagnahme verhindert. Damit war der Weg für eine Wiedergründung des Turnerbund Wiesbaden frei.

1946 wurde durch Peter Schick das Turnen in der Halle der Elly-Heuss-Schule wieder aufgenommen. Ebenso begann die Handballabteilung wieder mit ihrem Spielbetrieb. Das ganze Vereinsleben festigte sich schnell und die Turnabteilung wurde wieder so stark, dass sie Wettkämpfe austragen konnte. Im Oktober 1946 bildete sich der Hessische Turnverband als Zusammenschluss aller Turnvereine im neuen Land Hessen. Eine Folge aus der Zusammenführung aller Turnvereine Deutschlands sollte das 1948 in Frankfurt am Main stattfindende Turnfest sein, an dem sich natürlich der TBW mit vielen Turnerinnen und Turnern beteiligte.

Durch die Freigabe des Vereinsvermögens konnte nach der Währungsreform die zerstörte Turnhalle, unter Leitung des damaligen 1. Vorsitzenden August Duhm, wieder aufgebaut werden. Sie wurde am 6. Februar 1949 eingeweiht. Finanziert wurde der Bau vor allem durch den späteren Pächter des Vereinsrestaurants, Spenden und Darlehen von TBW-Mitgliedern. Der Turnbetrieb konnte nun erheblich ausgeweitet werden, und es herrschte eine rege Beteiligung an Gau- und Landesveranstaltungen. Auch im Ausland fanden die Gymnastikvorführungen unter Führung von Peter Schick große Bewunderung. Außerdem erhielt die Abteilung Leichtathletik regen Zuwachs. Und unter Leitung von Heinz Thum jr. Entstand erneut eine Fußball- und unter Dr. Herbert Noll eine Fechtabteilung.

1952 wurde dem TBW die Ausrichtung des Ausscheidungsturnens für die Olympischen Spiele in Helsinki vom DTB übertragen.

Im selben Jahr schnitt der TBW beim Deutschen Turnfest in Hamburg mit 28 Siegen und weiteren guten Platzierungen sehr gut ab. 1954 feierte er sein 90jähriges Bestehen. 1955 konnte die Handballjugend die Bezirksmeisterschaft erringen und die 1. Mannschaft schaffte 1956 den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse.

Beim Deutschen Turnfest 1958 brachte der TBW 40 Sieger und Siegerinnen hervor. Eine zweite Frauen-Gymnastikgruppe wurde 1959 eingerichtet. Außerdem wurde die Rhönrad-Abteilung gegründet, die bis heute erfolgreich besteht.

Weitere erfolgreiche Jahre bis zum 100 jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 1964 folgten. Peter Schick beendete nach 35jähriger Tätigkeit im TBW seine außergewöhnliche Karriere und wurde durch Hermann Altes als Turnlehrer ersetzt.

1965 verkaufte der TBW auf Grund der Stadtneuplanung sein Anwesen und erwarb sein jetziges Anwesen am Kurt-Schumacher-Ring zu äußerst günstigen Bedingungen. Die Planung und Durchführung des Neubaus durch den Architekten Dipl.-Ing. Herbert Wagner und die neue „Jahn-Turnhalle“ mit allen Nebenräumen wurde am 15. März 1970 festlich eingeweiht. Die Baukosten betrugen insgesamt 1.600.000,-- DM. Auf dem sehr viel größeren Grundstück wurden außerdem ein Wohnhaus, eine Gaststätte und Kegelbahnen errichtet, deren Kosten weitere 1.770.000.-- DM betrugen.

Im Juni 1970 war das sechsstöckige Wohnhaus am Kurt-Schumacher-Ring 15 bezugsfertig. Im Rahmen einer Dach- und Fassadenrenovierung wurde 1987 ein 7. Stockwerk aufgesetzt. Besonderen Anteil daran hatte Karl-Christian Schinköthe, der zwischenzeitlich TBW-Vorsitzender geworden war und den TBW bis zum März 2013 sehr erfolgreich führte.

Mit Inbetriebnahme des neuen Anwesens wurde die sportliche Tradition des TBW erfolgreich fortgeführt. Die Leichtathleten erlebten unter Ernst Lübbehusen einen neuen großen Aufschwung. 1984 schied die Fechtabteilung aus und die 1. Fußballmannschaft des TBW löste sich 1987 auf. Insgesamt über 60 TBW-Mitglieder errangen den Titel eines Hessischen Meisters bzw. Meisterin. Daneben gab es eine Vielzahl weiterer guter Platzierungen bei nationalen und hessischen Meisterschaften.

Jedoch nimmt die Priorität wettkampforientierter Abteilungen immer mehr ab. Dafür wurde 1983 die erste Aerobic-Gruppe eingerichtet, die inzwischen zur stärksten Abteilung avancierte. Weitere neue Trends, hauptsächlich aus dem Bereich des Gesundheitssports (Yoga, Pilates, Zumba u.v.m.) wurden aufgenommen. Der große Zustrom in diese Übungsstunden hält bis heute unverändert an. Weiterhin kamen verschiedene Reha-Sportgruppen hinzu, wie z.B. Koronarsport, Krebsnachsorge, Wirbelsäulengymnastik und Diabetes. Durch diese Angebote übernimmt die Altersgruppe 50 + mittlerweile den größeren Mitgliederanteil – im Vergleich zu den Anfängen des TBW, als Kinder und Jugendliche noch den größeren Part innehatten.

Die Verantwortlichen werden mit Interesse verfolgen, wie sich die Sportlandschaft und die Mitglieder in den nächsten Jahren verändern. Auf jeden Fall wird sich der Turnerbund Wiesbaden J.P. in alle Richtungen mitbewegen und natürlich alle interessanten Entwicklungen – soweit ihm möglich – auch mit begleiten.

Was bedeutet eigentlich das J.P. im Vereinsnamen?

Diese Frage beantwortet unser langjähriges Mitglied Adolf G. Ober, Rechtsanwalt und Notar in der Kanzlei Ober, Janzen & Partner, Biebricher Allee 19, 65187 Wiesbaden:

„Der Turnerbund Wiesbaden ist durch Zusammenschluss des Männerturnvereins (MTV) von 1864 und der Turngesellschaft im Jahre 1923 entstanden.

 

Der Turngesellschaft waren bereits durch Kabinettserlass vom 12. Dezember 1888 mit Wirkung vom 2. Oktober 1888 die Rechte einer „juristischen Person“ verliehen worden. Die gleichen Rechte wurden dem Turnerbund Wiesbaden nach dem Zusammenschluss als Rechtsnachfolger beider Vereine durch Erlass des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau mit Wirkung von 21. Juli 1923 verliehen. Seit diesem Tage nennt sich der Zusammenschluss beider Vereine „Turnerbund Wiesbaden J.P.“

Erst mit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) am 1.1.1900, das die vorher in den einzelnen deutschen Staaten bestehende Rechtszersplitterung beendete, wurde das Recht der Bürger zur Gründung von Vereinen in der Weise geschaffen, dass lediglich bestimmte Ordnungsvorschriften beachtet werden mussten mit der Maßgabe, dass die nicht auf einen wirtschaftlichen Zweck ausgerichteten so genannten Idealvereine durch Eintragung in das Vereinsregister die Rechtsfähigkeit erlangten. Diese rechtlichen Möglichkeiten zur Vereinsgründung werden unter dem Begriff der „Vereinsfreiheit“ zusammengefasst, der zwischenzeitlich auch grundsätzlich geschützt ist.

Vor dem Inkrafttreten des BGB war es jedoch offenbar in den meisten deutschen Staaten so, dass keine grundsätzliche Vereinsfreiheit bestand, sondern dass vielmehr der Staat sich das Recht vorbehielt, Vereinen durch staatlichen Hoheitsakt die Rechtsfähigkeit zu verleihen. Diesem Verleihungsakt ging eine Prüfung insbesondere der Ziele und Zwecke des Vereins voraus. Zur damaligen Zeit bestand auf Seiten des Staates die ständige Befürchtung, dass ein Verein mit staatsfeindlichen Zielen gegründet werden könnte. Daher erfolgte die Prüfung durch staatliche Organe, während im Rahmen der heutigen Vereinsfreiheit lediglich der Registerrichter prüft, ob die Satzung des Vereins den wenig einschränkenden Bestimmungen des BGB entspricht und die Gründungsformalitäten beachtet worden sind. Das ist ein gravierender Unterschied.

Daraus folgt, dass es den Begriff des eingetragenen Vereins erst seit dem Inkrafttreten des BGB gibt und vorher die Rechtsfähigkeit dadurch geschaffen wurde, dass der in Gründung befindliche Verein zur „juristischen Person“ – wie bereits gesagt durch staatlichen Hoheitsakt – deklariert wurde. Dies wurde durch den Zusatz „J.P.“ zum Vereinsnamen nach außen kundgetan.

Impressum

Herausgeber

Turnerbund Wiesbaden 1864 J.P.
Peter-Schick-Hallen
Kurt-Schumacher-Ring 17
65197 Wiesbaden
Tel.: 06 11 - 44 40 83
Fax: 06 11 - 49 53 11
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Eva Hoffmann

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Dagmar Eilenstein

Aufsichtsbehörde

Landeshauptstadt Wiesbaden
Magistrat, Einwohner- und Integrationsamt

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Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.

VI. Rechte der betroffenen Person

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

1. Auskunftsrecht

Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

(1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;

(2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;

(3) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
(4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;

(5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;

(6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;

(7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;

(8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

2. Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

(1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;

(2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;

(3) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder

(4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

4. Recht auf Löschung

a) Löschungspflicht

Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

(1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.

(2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

(3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.

(4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

(5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.

(6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

b) Information an Dritte

Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

c) Ausnahmen

Das Recht auf Löschung und die soeben unter 4. b) beschriebenen Pflichten bestehen nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

(1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

(2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

(3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;

(4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder

(5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

5. Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

6. Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
(1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und

(2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

7. Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

8. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

9. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

(1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,

(2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder

(3) mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

10. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

 

Impressum

Herausgeber

Turnerbund Wiesbaden 1864 J.P.
Peter-Schick-Hallen
Kurt-Schumacher-Ring 17
65197 Wiesbaden
Tel.: 06 11 - 44 40 83
Fax: 06 11 - 49 53 11
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1. Vorsitzende

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Verantwortlicher für den Inhalt (Webmaster)

Dagmar Eilenstein

Aufsichtsbehörde

Landeshauptstadt Wiesbaden
Magistrat, Einwohner- und Integrationsamt

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Die Hallen

Externe Hallen

Sporthalle der Gerhart-Hauptmann-Schule

Abkürzung: GHS
Adresse: Eingang an der Elsässer Straße, 65197 Wiesbaden




Sportanlage Kleinfeldchen

Abkürzung: K
Adresse: Hollerbornstraße 13, 65197 Wiesbaden

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Stadion an der Berliner Straße

Abkürzung: S
Adresse: zwischen Berliner und Wettiner Straße, 65189 Wiesbaden




Sporthalle an der Wettiner Straße

Abkürzung: WS
Adresse: Leichtathletikhalle am Stadion an der Berliner Straße, Wettiner Straße 6, 65189 Wiesbaden




Peter-Schick-Hallen


Halle 1, Dreifelderhalle

Abkürzung: P1
Adresse: große Halle, Kurt-Schumacher-Ring 17, 65197 Wiesbaden





Halle 2, Kunstturnhalle im OG

Abkürzung: P2
Adresse: Kurt-Schumacher-Ring 17, 65197 Wiesbaden





Halle 3, Gymnastikhalle im UG

Abkürzung: P3
Adresse: Kurt-Schumacher-Ring 17, 65197 Wiesbaden





Halle 4, Mehrzweckhalle im EG

Abkürzung: P4
Adresse:  Kurt-Schumacher-Ring 17, 65197 Wiesbaden (ehemaliger Jugendraum!)


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