Geselliger Wettkampf in Norddeutschland

Sandra und Zarina aus der Rhönradabteilung haben sich Ende Oktober auf den Weg nach Lüneburg gemacht, um dort am bundesweiten Seniorenturnier teilzunehmen. Beim Seniorenturnier kommen einmal jährlich im Herbst Rhönradturnerinnen und -turner aus ganze Deutschland zusammen, die älter als 24 Jahre alt sind. In diesem Jahr waren die ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 60 und 70 Jahre. Die größte Startergruppe stellten die 50- bis 60-Jährigen dar.

Unsere TBW-Teilnehmerinnen belegten den 4. bzw. 5. Platz in ihren Altersklassen, wobei vor allem Sandra (32) eine sehr gelungene Kür in der Disziplin Geradeturnen zeigte. Der weite Weg nach Lüneburg hat sich für die beiden jedenfalls gelohnt, schon alleine, weil der Wettkampf von einem geselligen Begleitprogramm am Nachmittag und Abend abgerundet wurde. So machten alle 70 Turnerinnen und Turner sowie die Kampfrichterinnen und Kampfrichter und das Organisationsteam am Nachmittag eine Nachtwächterführung durch die hübsche Altstadt von Lüneburg. Anschließend kehrten alle mit knurrendem Magen in ein Steakhaus ein und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

"Beim Seniorenturnier geht es mehr um das Miteinander und der Wettkampfgedanke tritt in den Hintergrund. Es macht Mut zu sehen, welche sportlichen Leistungen man auch im Alter noch erbringen kann", beschreibt Zarina (28) ihre Erfahrungen vom Wettkampf.

 

Erfolge am ersten Maiwochenende 2018 unserer Turnerinnen und Turner

Herzlichen Glückwunsch an unsere alte und neue Deutsche Meisterin Lilo Lindemann. Sie konnte erfolgreich ihren Titel in ihrer Altersklasse bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Essen verteidigen. Überraschend erkämpfte sich Markus Hoffmann in seiner Altersklasse Platz 3.

Herzlichen Glückwunsch an die Siegerin der Hessischen Finalwettkämpfe im Gerätturnen Livia Jankowski, die in Bürstadt ihren Wettkampf souverän gewinnen konnte. Jessica Hall erreichte in ihrer Altersklasse Platz 4.

 

Eva Hoffmann

 

Kunstturnen Oberliga Hessen: TB Wiesbaden peilt direkten Wiederaufstieg an

Nach zwei von drei Wettkampftagen führt der Turnerbund Wiesbaden die Oberliga Hessen knapp mit einem Sieg und einem zweiten Platz an. Ein Sieg im dritten und letzten Wettkampf würde den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga bedeuten. 

Am Sonntag, 29.10.2017 fand in der Kreissporthalle in Limburg der zweite Wettkampf der diesjährigen Oberliga Hessen statt. Nach dem der TB Wiesbaden den ersten Wettkampf souverän mit gut fünf Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte, mussten die Turner im zweiten Wettkampf auf zwei ihrer Stammturner verzichten. Dominik Scherer und Ralph Schwabendland konnten aus persönlichen Gründen dem Team nur von zu Hause aus die Daumen drücken. Trotzdem gab sich niemand geschlagen und alle taten ihr Möglichstes, um einen weiteren Sieg erringen zu können. 

Das Team, bestehend aus Nat Pennewitz, Alex Tuka, Marti Maier, Rainer Müller, Christoph Brombacher, Gerald Pöhli, Bendedikt Wartusch, Markus Hoffmann, sowie Cheftrainer Garnik Ghazaryan startete herausragend an den Ringen. Mit 38,4 Punkten setzte sich die Mannschaft des TB Wiesbaden direkt an die Spitze der Tabelle. Besonders Benedikt wusste mit einer nahezu perfekten Leistung zu überzeugen und sicherste sich die Tageshöchstwertung von 13,75.
Eine weitere Tagesbestleistung für den TBW konnte Markus am Barren erreichen. 12,45 war für keinen anderen Turner zu toppen. Doch auch die anderen Teammitglieder zeigten tolle Leistungen an diesem Gerät, die mit insgesamt 36,05 Punkten belohnt wurden. Weitere 38,1 Punkte am Boden ließen die Hoffnungen auf einen weiteren Sieg in der Liga steigen. An diesem Gerät brillierten besonders die Nachwuchsturner Nat und Alex mit 12,9 und 12,4 Punkten. Marti durfte zum allerersten Mal in der Liga an den Start und zeigte trotz großer Aufregung eine sehr ansprechende Übung, die mit 11,1 Punkten auch dementsprechend gut belohnt wurde.
Auch am Reck, traditionell ein eher schwächeres Gerät der Wiesbadner, konnten solide Leistungen gezeigt werden, die mit insgesamt 30,6 Punkten belohnt wurden.
Lediglich am Sprung und am Pauschenpferd zeigten die Turner Nerven. Am Sprung konnte der TB Wiesbaden durch zwei Stürze nur 30,9 Punkte verbuchen, ähnliches passierte am Pauschenpferd. An dem Gerät, das in jeder Leistungsklasse oftmals das Zünglein an der Waage zwischen Sieg und Niederlage darstellt, konnte der TBW in vorangegangenen Wettkämpfen mehrfach die entscheidenden Punkte holen, um sich den Sieg im jeweiligen Wettkampf zu sichern. Doch diesmal schafften es nur zwei der fünf angetretenen Turner fehlerfrei durch die Übung. Die Punkteausbeute fiel dementsprechend nüchtern aus. Am Ende vergaben die Kampfrichter enttäuschende 32,25 Punkte.  

In der Endabrechnung musste sich die Mannschaft des TB Wiesbaden denkbar knapp mit 206,6 zu 206,3 Punkten gegen den TV Goldbach geschlagen geben. Natürlich wäre ein knapper Sieg wünschenswert gewesen, doch kann man nach diesem Ergebnis auch sehr optimistisch auf den letzten und entscheidenden Wettkampf in zwei Wochen schauen. Dort kann das Team zumindest wieder auf die aktive Unterstützung von Dominik zählen und wenn einige Fehler der anderen Turner abgestellt werden, ist ein Sieg im Bereich des Möglichen. Dann wäre auch das angegebene Saisonziel erreicht: der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga Hessen.

Markus Hoffmann

 

 

Beim Deutschland Cup während des Deutschen Turnfestes in Berlin verpasste Ralf Schwabenland nur ganz knapp den Titel.

Bericht aus "Turnen in Hessen" August 2017:  Artikel

Der Turnerbund reiste dieses Jahr mit 42 Vereinsmitgliedern zum Deutschen Turnfest, das vom 03. bis zum 10. Juni in Berlin stattfand. Eingeläutet wurde das Spektakel mit einem 1,5 km langen Festzug, der von der Straße des 17. Juni durch das Brandenburger Tor über den Pariser Platz führte. Die 28 Aktiven nahmen an den unterschiedlichsten Wettbewerben teil und absolvierten Wahl- und Pokalwettkämpfe sowie den Deutschland Cup und Deutsche Meisterschaften. Besonders hervorzuheben sind einige Einzelleistungen, die in dieser Form nicht nur für den Verein sondern auch für den Turngau Süd-Nassau einmalig sind:

Lilo Lindemann, bereits mehrfache deutsche Meisterin, erturnte sich mit ihrer entspannten Herangehensweise und sehr guten Leistungen einen weiteren Meistertitel bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften und siegte auch beim Wahlwettkampf mit großem Vorsprung.

Livia Jankowski gewann ebenfalls sowohl beim Wahlwettkampf (mit insgesamt 1357 Teilnehmern!) als auch beim Pokalwettkampf den ersten Platz. Zwar hatte ihr Sieg zuvor auf den Hessischen Finalwettkämpfen bereits ahnen lassen, dass Livia gute Chancen haben würde, aber solch ein Doppelsieg ist für das Mädchenturnen im Turnerbund bisher einmalig. Zweiter beim Deutschland Cup wurde Ralph Schwabenland. Hier traten die besten drei LK 1 Turner Alter von 18-29Jahre aller Bundesländer in einem äußerst spannenden Wettkampf gegeneinander an, die ersten drei Ränge lagen lediglich drei Zehntel auseinander. Markus Hoffmann errang bei seinem Wahlwettkampf einen angesichts der großen Konkurrenz hervorragenden zweiten Platz und wurde vierter im Deutschen Achtkampf, 7. Platz bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Zwei Mal einen sehr guten vierten Platz erreichte Alex Tuka im Wahlwettkampf, bei dem er sich gegen 272 Teilnehmer durchsetzter, sowie beim Pokalwettkampf. Mannschaftskamerad Marti Maier beim Pokalwettkampf in seine Altersklasse landete auf Rang 3. Er beeindruckte die anwesenden Kampfrichter besonders mit seiner Leistung am Pauschenpferd, denn nach einem schlechten Einturnen zeigte er hier, an seinem eigentlich schwächsten Gerät, die beste Übung und erreichte die Höchstpunktzahl. Im Jahnkampf erturnte Nat Pennewitz sich den vierten Platz, obwohl ihm ein Element am Boden nicht anerkannt wurde. Ebenfalls beim Jahnkampf nur in einer anderen Altersklasse kam Malte Jaitner auf den fünften Rang, sein Bruder Fabian landete auf Platz 9 und die Mutter Annette Jaitner auf Platz 9. beim Wahlwettkampf. Jalloh Hawa in den Deutscherer Sechskampf auf Platz 10.

Wir gratulieren allen Sportlern und Sportlerinnen ganz herzlich zu ihren sehr guten Leistungen!

Den krönenden Abschluss bildete die Stadiongala im Berliner Olympiastadion, das mit etwa 55.000 Sportbegeisterten bis auf den letzten Platz gefüllt war und bereit Lust auf das nächste Deutsche Turnfest machte.

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Helferinnen, bei allen Trainern, Trainerinnen, Betreuern und Betreuerinnen sowie bei allen Sportlern und Sportlerinnen für ihr Engagement und diese gelungene Reise. 

Weitere Platzierungen: 

Becker-Köhn   Caroline    Wahlwettkampf                                         Platz 49
Becker-Köhn   Nadine      Wahlwettkampf                                         Platz 42
Erdmann         Lily          DJM Jahn-Sechskampf LK3 W 12-13            Platz 19
Ferderer         Janina       Wahlwettkampf                                         Platz 180
Heflik             Michael      Wahlwettkampf                                        Platz 77
Heflik             Veronica    DJM Jahn-Sechskampf LK2 W 14-15           Platz 19
Hoffmann       Carina       Pokalwettkampf Gerätturnen LK2 W 25-29  Platz 46
Hoffmann       Carina       DM Deutscher Achtkampf LK2 W 20+          Platz 28
Jaitner            Annika      Wahlwettkampf                                         Platz 14
Jaitner            Fabian      Wahlwettkampf                                         Platz 41
Jaitner            Malte        Wahlwettkampf                                         Platz 19
Kullmer          Luise         Pokalwettkampf Gerätturnen LK2 W 18       Platz 87
Köhn              Susanne    Wahlwettkampf                                        Platz 13
Maier              Marti         Wahlwettkampf                                        Platz 25
Müller             Sara          Wahlwettkampf                                        Platz 162
Pennewitz       Nathan      Wahlwettkampf                                        Platz 20
Rakiza            Kaoutar     Wahlwettkampf                                        Platz 167
Zabel              Luisa         Wahlwettkampf                                       Platz 148

Garnik Ghazaryan

 

 

 

Vor der Hallenschließzeit nochmal Spaß haben, war das Motto der Zumba Party, die zum Ausklang am letzten TBW Öffnungstag von Elvira Ghazaryan zusammen mit TBW Zumba Trainern organisiert wurde. Es wurde getanzt, gefeiert, gegessen und getrunken. Und dass alle viel Spaß hatten, ist offensichtlich.zumbaparty2

Gold und Silber für den Turnerbund Wiesbaden!

Bei den hessischen Finalwettkämpfen im Gerätturnen belegte Livia Jankowski im Wettkampf LK III (Jahrgang 2004 u.jünger) den ersten Platz und wurde somit Hessenmeisterin 2017. Auf Rang zwei landete Vereinskameradin Jessica Hall. Beide Turnerinnern werden von Garnik Ghazaryan trainiert.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !

Auch der TBW war mit vielen Übungsleitern und Turnern während des Turnfestes vom 3. -10. Juni in Berlin. Neben dem interessanten Programm, vielen Eindrücken und Workshops wurden bei Wettkämpfen auch Siege eingeholt.

"Einmal Lilo - immer Lilo"

Ein Garant für eine konstant gute Leistung, sowie ein Aushängeschild für den Turnerbund Wiesbaden J.P.: Lilo Lindemann.

Anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes in Berlin bestätigte Lilo ihre gute Leistung bei ihrem Wettkampf am 6. Juni 2017. Sie verteidigte den Titel der "Deutschen Senioren-Meisterschaft" zum x-ten Mal. In der Altersklasse 65 - 69 Jahre holte Lilo souverän die Meisterschaft in den TBW und ließ ihre sechs Konkurrentinnen mit Abstand hinter sich.

Ihre beiden Betreuer, Garnik und Helga waren sehr stolz auf das, was Lilo beim Wettkampf zeigte.

Auch im Wahlwettkampf konnte Lilo ihre Leistung bestätigen und siegte in der gleichen Altersklasse. Ein Eingabefehler platzierte Lilo zwar auf den 5. Platz, diese Platzierung wird jedoch nach dem Turnfest korrigiert. Dann hat Lilo Lindemann im Alter von 66 Jahren offiziell zwei souveräne Siege für den TBW errungen. Glückwunsch für diese tolle Leistung!
Lieben Gruß Helga

... der TBW hat nicht nur Lilo auf dem Treppchen gesehen - viele Siege und weitere ausgezeichnete Leistungen brachten die TBW-Turner und Turnerinnen mit nach Hause ... Den Wettkämpfern und Übungsleitern sowie dem Turnlehrer gilt ein großes Lob. Sie sind alle auf dem richtigen Weg!

 

 

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Der Turnerbund Wiesbaden war am Tag der Vereine sowohl mit einem Stand als auch mit einer Tanzaufführung der Zumba-Kinder vertreten. Vielen Dank an alle ehrenamtlich tätigen Übungsleiter*innen und natürlich alle "Show-Girls".

 

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Sensationell: „MEISTER!“

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TBW/GHS-Team behält auch im Top-Spiel die Nerven: 20:15.

Zwischen dem Traum von der Meisterschaft gleich im ersten Spieljahr und der totalen Begeisterung beim Schlusspfiff lag wie erwartet ein ganz hartes Stück Arbeit. Die punktgleiche, aber vom Torverhältnis bessere TG Rüdesheim musste ja bezwungen werden, um den ärgsten Konkurrenten noch vom Meisterthron zu stürzen. Entsprechend startete unser Team zwar in der Abwehr engagiert, im Angriff aber doch recht verhalten und nervös – immerhin waren auch einige Lehrkräfte und die Schulleiterin im Fan-Club. Zuviel Stillstand, wenig Bewegung, zumal Arbenit, Jan und Mahad gerade ein Fußballspiel „in den Knochen“ hatten. So führten statt der bisher oft gelungenen Kombinationen nur Einzelaktionen zu einem 3:0-Vorsprung, der über 5:2 und 7:4 bis zum 9:6 zur Pause gehalten wurde. Doch das Team war gewarnt, denn schon im Hinspiel reichte es aus der gleichen Ausgangslage am Ende nur zum Unentschieden. Und der Gegner ließ sich auch etwas einfallen: Mahad wurde sehr eng gedeckt und in der Abwehr mussten Tore von der Linksaußenposition hingenommen werden… Plötzlich leuchtete ein bedrohliches 11:10 auf der Anzeigetafel – und die Unparteiische entschied erneut auf Strafwurf, das Spiel schien zu kippen. Bis dahin hatten beide Torleute wenig Glück gegen diese Würfe, doch diesen entschärfte Kapitän Rubar, hielt sein Team im Spiel. Ein 13:10 machte wieder Hoffnung, aber der Gegner ließ nicht locker: 13:12, 14:13, 15:14 – gegen den Goalgetter der Rheingauer schien kein Kraut gewachsen. „Crunch Time“ pur! Da entschied sich Trainer Michael Franz zu einer ungewohnten Doppeldeckung durch Mahad und Cansel, die den wuchtigen Gegenspieler dann immer besser im Griff hatte. 17:14 durch den wieder quirligen Jan und einen frechen Heber von Mahad, der Sack war fast zu – noch 3 Minuten. Jetzt war die Nervosität endgültig abgelegt, der Ball wurde geschickt in den eigenen Reihen gehalten und Cansel machte mit einem „Tunnel“-Siebenmeter zum Schlusspfiff den Sieg und Saisonerfolg perfekt. „Der Gegner hatte den besten Torwart und wurfgewaltigsten Schützen der Liga, wir sind aber über die Saison ständig besser, stabiler geworden – und waren auch heute das bessere Team, ein verdienter Meister,“ zeigte sich das Trainer-Team Franz, Löffler und Trauden sehr zufrieden. Die von den Eltern wieder fein organisierte Saisonabschlussfeier verlief entsprechend ausgelassen, zumal die TBW-Vorstände eine großzügige Spende für die Mannschaftskasse locker machten.

Tor: Chantal Jugl, Rubar Bilge.

Feld: Juana Afram, Ayse Altas, Rosalie Bakeir, Markella Charalampidou, Mariam Hashemi, Romaissa Mazmour, Cansel Sacinti (5/1), Aleyna Turna, Mahad Abdulkadir (7/3), Arbenit Ahmetaj (2), Jan Klein (6), Eugen Wilhelm. Es fehlten verletzt: Mohamed Amallah, Eron Restelica.

 

Ein ganz kleiner Schritt für die Handballwelt – ein großer für unsere D-Jugend!

Zur Situation und Perspektive im TB-Kinderhandball

Es ist tatsächlich perfekt, unsere gemischte D-Jugend hat gleich in ihrer ersten Saison den Meistertitel errungen! Nun sollten wir natürlich bedenken: 1. Meisterschaft und Tabellenstand sind gerade hier nicht wirklich das Maß aller Dinge. 2. Wir befinden uns hier in der untersten Spielklasse auf Bezirksebene. 3. Die Ergebnisse gegen die drei „außer Konkurrenz“-Mannschaften, gegen die überwiegend verloren wurde, sind hier nicht berücksichtigt – was aber auch zulässig ist.

Nein, es geht um anderes! Diese Kinder trainieren erst im 2. Jahr, alle sind Schüler*innen der Klasse 6A der kooperierenden Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS). Für fast alle ist es die erste Wettspielsaision – außer für Mahad Abdulkadir und Eugen Wilhelm, die in der vorherigen Saison schon in der HSG Wallau/Massenheim (auch mit Trainer Michael Franz) D-Jugend-Meister wurden. Besonders bemerkenswert: Mehr als die Hälfte sind Mädchen und dennoch wurde fast ausschließlich gegen reine Jungenmannschaften gespielt und oft gewonnen! So ist auffällig, dass sich alle deutlich entwickelt und auch recht schnell an die Hektik eines Wettspiels gewöhnt haben. Und: Waren zu Beginn der Saison eigentlich nur 2 Jungs und 1 Mädchen so „richtig torgefährlich“, verteilt sich das jetzt schon auf viele andere. Die Abwehrleistungen sind (meistens) beachtlich, Kampf- und Teamgeist kaum zu übertreffen! Auch gelang es oft, allen Spieler*innen Einsatzmöglichkeiten zu geben, auch wenn es schon noch deutliche Unterschiede im Bereich Fitness, Technik und Taktikverständnis gibt.

Die Sache ist also recht rund gelaufen, was sowohl an den prima Rahmenbedingungen liegt, die der TBW hier bietet – durch Matthias Schellin und Thomas Guth sorgfältig begleitet; aber eben auch daran, dass die benachbarte GHS die Initialzündung gab, um an die gute, alte und erfolgreiche Tradition des TB-Jugendhandballs wieder anknüpfen zu können. Erfreulich auch, dass mit Faissa Hassnoui, Christian Löffler und Marc Trauden Co-Trainer engagiert sind, die sowohl von ihrer sportlichen Kompetenz wir vor allem menschlich bestens passen, von den auch oft feinfühligen Kindern vollends akzeptiert werden. Sicher spielt auch die immense Erfahrung von Michael Franz eine Rolle, der A-Lizenz-Inhaber ist jetzt im 40. Trainerjahr, mit Erfahrung bis zur Bundesliga. Für ihn liegt der Reiz wohl auch darin, dass es sich hier genau genommen um ein hervorragendes Integrationsprojekt handelt – immerhin stammen die Kinder bzw. deren Familien aus nicht weniger als 13 Nationen.

Ob dies auch von unseren politischen Gremien „In Stadt und Land“ wirksam gewürdigt wird, müssen wir abwarten – für unsere bisherigen Sponsoren ist dies offenbar schon jetzt der Fall: Naspa, Autohaus Langmann, Elektro Ries und die Handball-Szene. Herzlichen Dank!

Wie geht es weiter?

Wir gehen mit 2 Mannschaften in die nächste Saison und Qualifikation: weiblich C (Jahrgänge 2003/04) und männlich D (2005/06); die jüngeren Mädels werden in diesen Mannschaften weiter an den Wettspielbetrieb heran geführt. Da sich bisher teilweise 30 Kinder mittwochs in der Halle tummelten, müssen wir weitere Hallenzeiten erschließen. Zwei weitere Trainerinnen haben schon angeklopft. Die Elternschaft ist durchaus engagiert, jetzt müssen die „verdoppelten“ Aufgaben aber auf noch mehrere Schultern verteilt werden.

Wer noch andere Familien mit sport- und handballbegeisterten Kindern kennt – oder Kontakt zu potentiellen Förderern hat, möge sich bitte melden unter email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bald ist übrigens auch eine BALLSPIELSTUNDE für Kinder ab 5 Jahren geplant! Das SpieleCamp für Kinder von 9-12 findet vom 3.-7. Juli 2017  statt.

Handballer in neuem Outfit

Dank gleich mehrerer Sponsoren treten die Handballer – Männer und Jugend – ab sofort in komplett neuem Outfit an.

Die Magenta/Schwarz gehaltenen Anwärmshirts tragen ebenso die Skyline von Wiesbaden wie die Trikots, die in Orange/Blau in den TBW-Vereinsfarben gehalten sind. Zusätzlich ist auf der Vorderseite jeweils ein Handballer eingearbeitet. Auf den Hosen ist groß das Vereinslogo zu erkennen. Möglich macht dies die Einführung der innovativen und zukunftsorientierten SUBLIMATIONS-TECHNOLOGIE in Kombination mit der Möglichkeit ein individuelles einzigartiges FULL CUSTOM DESIGN zu entwickeln unseres Ausstatters „Handball-Szene“, Flörsheim. 

Finanziert wurde die neue Ausstattung komplett aus Sponsoren Mitteln.
Besonderer Dank daher an:

NASPA
ELEKTRO-RIES
RENAULT LANGMANN
HANDBALL-SZENE
GHS

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Auch in diesem Jahr erreichten die SportlerInnen des TBW eine gute Platzierung beim Sportabzeichen-Wettbewerb.

sportabzeichen2016

Herzlichen Glückwunsch!

Sehr erfolgreich wurde der Turnerbund Wiesbaden J.P. von seinen neun startberechtigten Aktiven bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bruchsal/Forst am 17./18. September vertreten.

Sowohl im Deutschen Jahnkampf, als auch im Deutschen Mehrkampf schickte der TB Wiesbaden in unterschiedlichen Altersklassen seine Sportler an den Start. Im Jahnkampf werden je nach Altersklasse je zwei, bzw. drei Disziplinen aus den Bereichen Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen absolviert. Im Deutschen Mehrkampf fällt Schwimmen weg, dafür müssen je drei, bzw. vier Disziplinen im Turnen und der Leichtathletik möglichst erfolgreich absolviert werden.

Vizetitel im Deutschen Mehrkampf

Das jüngste Mitglied des TBW-Teams, Hawa Jalloh, startete zum ersten Mal bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Im Deutschen Sechskampf der 12 bis 13 jährigen dominierte sie die leichtathletischen Disziplinen nach Belieben und verschaffte sich so eine gute Ausgangsposition für das Gerätturnen. Dort lieferte sie trotz Aufregung eine solide Leistung ab und freute sich riesig über ihren sechsten Rang in der Endabrechnung!

Im Deutschen Achtkampf der Frauen 20+ konnte sich Carina Hoffmann nach langer Verletzungspause mit einem sehr ordentlichen Wettkampf zurückmelden. Nach dem Titel bei den Hessischen Meisterschaften, landete sie im gesamtdeutschen Vergleich auf Rang 13. Vor allem im Kugelstoßen, mit Platz fünf der Disziplinwertung, und Schleuderball, mit Platz drei, konnte sie an alte Zeiten anknüpfen.

Bei den Männern 30+ im Achtkampf ging Markus Hoffmann an den Start. Schon früh kristallisierte sich heraus, dass er Chancen auf einen Podiumsplatz hatte. Mit insgesamt fünfmal Rang zwei in den Einzeldisziplinen und sogar einmal Rang eins im Kugelstoßen durfte er sich schlussendlich als Deutscher Vizemeister feiern lassen!

Zwei Top-Ten Platzierungen im Jahnkampf

Ebenfalls über eine Top Ten Platzierung durften sich Veronica Heflik in der weiblichen Jugend und Nathan Pennewitzin in der männlichen Jugend bei den 13-14 jährigen im Jahn-Sechs-Kampf freuen. Platz sieben war für Veronica der verdiente Lohn nach einem guten Wettkampf und für Nat Platz 8. 

Sowohl Nat, als auch Veronica zählten in ihrem Wettkampf zu den besten drei des Jahrgangs 2002, weshalb sie im nächsten Jahr beim Deutschen Turnfest in Berlin gute Chance haben, noch besser abzuschneiden als dieses Mal. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie weiterhin so konsequent trainieren können und nicht von einer Verletzung zurückgeworfen werden.

Im Juniorenbereich erreichten Fabian und Malte Jaitner im Jahn-Sechskampf der Altersklasse 16 bis 17 Jahre die Plätze 16 und 17.

Nadine und Caroline Becker-Köhn starteten in der Altersklasse 20+ und durften sich über die Plätze 25 und 26 freuen.

Eva Hoffmann

(Turnerbund Wiesbaden J.P.)

Bei den Rhönradturnern gibt es in diesem Jahr etwas Neues: Abzeichen für die Kinder bis 12 Jahre! Jedes Kind hat daher ein Abzeichenheft, in dem es für jedes bestandene Abzeichen einen Stempel erhält. Die Abzeichen bereiten auf die Disziplinen Sprung und Spiraleturnen vor. Sie fangen leicht an, sodass jedes Kind schnell die erste Abzeichenstufe erreicht. Später steigern sich die Abzeichen dann zu richtigen Kunststücke und längeren Übungen.

Die jungen RhönradturnerInnen können die Abzeichen bei offiziellen Wettkämpfen ablegen. Weil aber niemand so lange warten wollte, haben die TBW-Rhönradturner im Mai bereits einen eigenen Abzeichentag mit einer externen Prüferin organisiert. Viele TeilnehmerInnen haben daher jetzt schon einige Stempel in ihrem Pass und fiebern dem nächsten Wettkampf oder Abzeichentag entgegen.

Zarina Gomes

 

Der Turnerbund Wiesbaden J.P. feierte bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften in Sulzbach am letzten Wochenende zwei Siege und drei weitere Podiumsplätze.

Für den TB Wiesbaden gingen acht Athleten an den Start, mit dem Ziel sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften (DMKM) am 17./18. Sept. in Bruchsal zu qualifizieren. Hervorragendes Wetter und sehr gut ausgestattete Sportstätten sorgten für beste Wettkampfbedingungen.

Bei den Deutschen Mehrkämpfen konnte sich nach langer Verletzungspause Carina Hoffmann überraschend souverän den Hessischen Meistertitel im Achtkampf der Frauen 20+ mit 87,5 Punkten sichern. Ebenfalls über Platz eins im Deutschen Achtkampf bei den Männern 30+ durfte sich Markus Hoffmann mit 84,51 Punkten freuen. Im Deutschen Sechskampf der weiblichen Jugend 12 bis 13 Jahre kam Hawa Jollah mit 60,8 Punkten auf Platz vier.

Im Deutschen Jahnkampf gingen fünf Starter/innen des TB Wiesbaden an den Start. Jüngste Starterin war Lily Erdmann im Jahn-Sechskampf w 11. Sie erreichte einen guten zweiten Platz mit 42,9 Punkten. In gleichen Wettkampf, allerdings zwei Altersklassen höher (w 14 - 15) erreichte Veronica Heflik mit 56,73 Punkten den sechsten Rang. In der männlichen Jugend 14 bis 15 Jahre sicherte sich Nathan Pennewitz mit 51,55 Punkten den Hessischen Vizemeistertitel. Ebenfalls bei den Jungs in der Altersklasse 16 bis 17 Jahre konnte Malte Jaitner mit 50,87 Punkten den dritten Platz erreichen. Sein Bruder Fabian landete einen Platz hinter ihm mit 47,54 Punkten.

Carina und Markus Hoffmann, Veronica Heflik und Nathan Pennewitz konnten sich mit den Ergebnissen direkt für die DMKM qualifizieren. Fabian und Malte erreichten die sogenannten B-Qualifikation, mit der man sich ebenfalls gute Chancen ausrechnen kann, einen Startplatz in Bruchsal zu erhalten. Gleichzeitig gilt diese Qualifikation auch schon für die Teilnahme am Deutschen Turnfest im Mai 2017 in Berlin.
Markus Hoffmann

 

Deutsche Seniorenmeisterschaften der Turnerinnen und Turner 2016

Der Turnerbund Wiesbaden wurde am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Turner/innen in Radolfszell durch drei Aktive vertreten.

Lilo Lindemann, mehrmalige Deutsche Titelträgerin konnte auch dieses Jahr in der Altersklasse (65 – 69) den Titel gewinnen. 25,00 Punkte und damit mit 1,45 Punkten Vorsprung erturnte sie an den beiden Geräten Barren und Boden. An beiden Geräten erturnte Lilo sich die Tageshöchstwertung.

Bei den Männern startete Volker Bechthold in der Altersklasse 50 – 54 und erreichte mit 43,45 Punkten an vier Geräten in einem sehr ausgeglichenen Wettkampf den guten achten Rang.

In der jüngsten Altersklasse 30 – 34 ging Markus Hoffmann an den Start. An fünf Geräten erzielte er gute 62,55 Punkte und konnte damit seinen fünften Rang vom Vorjahr bestätigen. Seine beste Wertung erhielt Markus am Pauschenpferd mit 13,35 Punkten.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!

Lilo erneut mit Titel

Am Samstag, den 7. Mai 2016, wurden die langjährigen TBW Mitglieder aus den Jahren 2013  / 2014 / 2015 und 2016 geehrt. Um 11 Uhr wurden alle mit einem Gläschen Sekt bei Hoki, im Restaurant "Alt Wiesbaden" in Empfang genommen und bei wunderschönem Sommerwetter durch einen amüsanten, kurzweiligen Mittag geleitet. Mit einem reichhaltigen und delikaten Büffet wurde auch für das leibliche Wohl genußvoll gesorgt.

Hier einige Bilder:

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Den Jahresbericht können Sie HIER  abrufen.

Den Jahres-Kurzbericht 2015 können Sie HIER abrufen.

Svitlana Smitiukh, Mitglied des TBW und super Läuferin, konnte bei folgenden Halbmatarthons (21,1 km) jeweils den 2. Platz erlaufen:

06. Sepember 2015:  42. Intern. Volkslauf Mühlheim (1:27:51,0)
20. September 2015: 39. Intern. Hugenottenlauf in Neu-Isenburg (1:29:25,1) 
26. September 2015: Rodheimer Volkslauf in Rosbach (1:31:25,7)

Wir gratulieren ganz herzlich!

Am Wochenende des 19. und 20. Spetember 2015 fanden in Eutin die Deutschen Mehrkampf Meisterschaften statt.

Der TBW konte folgende Platzierungen erzielen:
Markus Hoffmann 3 .Platz
Veronika Heflik  5. Platz
Nathan Pennewitz 9. Platz
Fabian Jaitner 15. Platz

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Beim Sportabzeichenwettbewerb erreichte der TBW in 2015 den 5. Platz!
Sportabzeichen-2015
Bei den Seniorenmeisterschaften 2015 am 4. und 5. Juli 2015 in Pirna haben die Turner des TBW folgende Platzierungen erreicht:

1. Platz:  Lilo Lindemann, Altersklasse 60

2. Platz:  Alexander  Knorr, Altersklasse 50
5. Platz   Markus  Hoffmann, Altersklasse 30
8. Platz   Christoph Brombacher,Altersklasse 30
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Am Sonntag, den 28. Juni 2015 hat der TBW in diesem Jahr wieder seine erfolgreichen Sportler der vergangen zwei Jahre geehrt.

65 Sportler und Sportlerinnen aus den Abteilungen Turnen, Mehrkampf, Jahnkampf, Jazztanz und Leichtathletik waren mit ihren Trainerinnen und Trainern zur Ehrungsveranstaltung am 28.06.2015 in das Restaurant „Alt-Wiesbaden“ geladen worden und wurden für ihre sportlichen Erfolge auf Gau-, Landes und Bundesebene von der ersten Vorsitzenden, Eva Hoffmann, mit einer Urkunde und einem Gutschein der Nordwand belohnt. Im Anschluss konnte sich jeder bei einem kleinen Imbiss stärken und noch in netter Runde beisammen sein.

Yvonne Krause
Am Samstag, den 30. Mai 2015, tummelten sich auf dem Schlossplatz in Wiesbaden ein Großteil aller Wiesbadens Vereine. Teilweise mit Ständen, teilweise mit schönen Aufführungen auf der aufgebauten großen Bühne.
Der Turnerbund Wiesbaden war mit zwei Kindertanzgruppen vertreten: mit der Ballettgruppe von Michaela Messinger und der Zumba-Tanzgruppe von Manuela Kröller.

Vorbereitung Zumba-Auftritt im TBW:
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Vor und während des großen Auftritts:
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Sieben TBW Siege beim Turnfest


Beim Landesturnfest in Gießen landeten die Turner des Turnerbund Wiesbaden sieben Siege!




Jeweils ganz oben auf dem Podium standen
:

Emil Müller (9 Jahre und jünger /P4)
Jonas Hollarek (14/15 Jahre / KM 3)
Tim Hollarek (16/17 Jahre, KM 2)
Lilo Lindemann (Damen 60+ / KM 4 und Wahlwettkampf), die amtierende Deutsche Meisterin!
Alexander Knorr (Herren 50+ / KM 4)
Rainer Müller (Männer 40+ / KM 3) und
Markus Hoffmann (Männer 30+ / KM 3) und Zweiter Platz (Männer 20+ KM 2)
Christoph Brombacher (Männer 30+ / KM 3) zweiter Platz

 

Die TBW-Leichtathletin Svitlana Smitiukh hat beim diesjährígen Nauroder Halbmarathon den 1. Rang erzielt  sowie den 1. Platz in der Klasse W30! Sie lief die Strecke in einer Zeit von 1,29 Minuten und 40,0 Sekunden.

Beim diesjährigen Mainzer Gutenberg Marathonlauf am 10. Mai 2015 belegte sie den 6. Platz!

Auch in der Vergangenheit war Svitlana Smitiukh immer sehr erfolgreich. Beim Monschau Marathon am 10. August 2014 belegte sie auch den 1. Platz in der Altersklasse W30 und den 1. Gesamtplatz mit einer Zeit von 3:15:10!

1. Platz für TBW in der Freizeitrunde Rhein-Main

Geschafft! Die Volleyballsaison der Freizeitrunde Rhein-Main ist vorbei und der Pokal ist endlich wieder Zuhaus im Turnerbund Wiesbaden.

Jahresbericht 2014 der Wanderabteilung

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Bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen - männlich, KM 2 Jg. 95 und älter in Oberursel-Stierstadt am 23. November 2014 errang der TBW den 1. Platz.
Bericht Wbn-Kurier vom 2.12.14
Turnerbund Wiesbaden setzt Siegesserie fort

Am letzten Samstag, dem 18.10.2014 stand die vierte Runde in der diesjährigen Regionalligasaison der Turner an. Der TB Wiesbaden unter der Leitung von Garnik Ghazaryans war zu Gast beim TV Ober Ramstadt, der letztes Jahr noch in der 3. Bundesliga vertreten war.

DEUTSCHE SENIORENMEISTERSCHAFTEN GERÄTTURNEN
VIER TITEL FÜR HESSEN

Lilo Lindemann wieder Platz 1 !

Bericht

TIM HOLLAREK VERPASST KNAPP DAS PODIUM

Bericht
7. – 8. Juni 2014 - D-Cup Hösbach

Tim Hollarek, Jahrgang 1998, belegte beim Deutschland-Cup Gerätturnen, der in diesem Jahr am 7. und 8. Juni 2014 in Hösbach stattfand, einen sehr guten 5. Platz. Er turnte einen sehr schönen Wettkampf. Deshalb ist es schade, dass er am Seitpferd runter musste und daher knapp an einer noch höheren Platzierung vorbeischlitterte. Herzlichen Glückwunsch Tim und weiterhin viel Erfolg!
Garnik

Umbruch am Kurt-Schumacher-Ring

Mit Beginn der Spielzeit 2014 / 2015 beginnt bei den Turnerbund Handballern die „Nach-Völler-Ära“.
Sowohl Oliver als auch Dominik Völler beenden ihre Laufbahn. Damit beginnt dann wahrlich eine neue Zeitrechnung bei Wiesbadens größtem Sportverein.

Auch auf der Trainerbank gibt es einen Wechsel: Nach vier Jahren zieht sich Uwe Neder zurück. Nachfolger wird Thomas Guth, der nach 15 Jahren als Spieler nun auf die Bank wechselt, unterstützt wird er dabei von Martin Biesecke, der aber auch weiterhin als Spieler fungiert.

Der vorläufige Kader besteht aus insgesamt 17 Aktiven, von denen allerdings verletzungs-, arbeits-, und oder Studiums bedingt nicht alle zu Beginn der neuen Runde zur Verfügung stehen.

Das wiederum ist aber auch nicht neu bei den Turnerbund-Handballern und somit sehen alle Verantwortlichen und Spieler optimistisch in die Zukunft.
Ziel soll sein, sich möglichst früh im gesicherten Mittelfeld zu etablieren um Planungssicherheit für die Saison 2015 / 2016 zu haben.

Mit sportlichem Gruß
Thomas Guth

Trainer

Lilo Lindemann erneut Seniorenmeisterin!

Am Wochenende des 17.+18. Mai 2014 fanden in Sulzbach (Ts.) die Deutschen Seniorenmeisterschaften im Gerätturnen statt.

In Ihrer Alterklasse W 60 hat zum wiederholten Male Lilo Lindemann den Titel abgeräumt. Dies ist umso bemerkenswerter, da sie nach einer Schulter OP ein Jahr lang pausieren mußte.

Hier ihr Ergebnis:

1.     Lilo Lindemann; Jg. 1951; Sprung: 13,10 Punkte; Barren: 11,85 Punkte; Balken: 12,40 Punkte; Boden: 12,95 Punkte; Gesamtpunktzahl: 38,450 (Quelle: dtb-online.de)

Für den TBW sind noch weitere Turner mit folgender Wertung gestartet:
Christoph Brombacher, JG 1981 (Altersklasse M 30) Ergebnis: 4. Platz mit 62,45 Pkt.
Rainer Müller, JG 1975 (Altersklasse M 35) - Ergebnis 7. Platz mit 59,70 Punkten Volker Bechtold, JG 1964 (Altersklasse M 50) - Ergebnis 11. Platz mit 44,80 Punkten

Hier der Link zu den gesamten Ergebnissen:
http://www.dtb-online.de/portal/fileadmin/user_upload/dtb.redaktion/TK-Geraetturnen/WK-Ergebnisse/2014/DSENM2014_Ergebnisse_F.pdf

Die TBW-Gala zum 150 jährigen TBW-Jubiläum war ein großer Erfolg.
Fast 1000 Besucher kamen zu diesem Ereignis in die Sporthalle am Elsässer Platz und bestaunten das zweistündige Programm. Viele TBW-Abteilungen konnten sich in ihren Darbietungen nicht nur sehr leistungsstark sondern auch unterhaltsam präsentieren.

Großer Andrang herrschte im Bistro und an den Verkaufs- und Infoständen des TBW.
Auch die anwesende örtliche Presse hat sich am nächsten Tag äußerst positiv zu diesem Ereignis geäußert.
Der Artikel kann HIER aufgerufen werden.
Kunstturnen Regionalliga Hessen

TB Wiesbaden schafft souverän den Klassenerhalt

Zum Start der diesjährigen Wettkampfrunde in der obersten hessischen Liga war das einzig ausgegebene Ziel der Mannschaft aus der Landeshauptstadt der Klassenerhalt. Go Kobayashi stand der Mannschaft wegen eines längeren Auslandsaufenthalts die ganze Wettkampfrunde nicht zur Verfügung. Andererseits konnte man aber vom TV 1861 Bad Schwalbach die Nachwuchskräfte Haiko Besier, Christopher Frick und Christopher Flach für die Mannschaft gewinnen. Der Mannschaft gehörten weiterhin nach wie vor Alexander Knorr, Reiner Müller, Markus Hoffmann, Christoph Brombacher, Volker Bechthold und Ralph Schwabenland an. Somit ging man mit einer Mannschaft aus hoffnungsvollen Talenten und alt bekannten Routiniers in den mit Spannung erwarteten ersten Wettkampf.

Am 28.9.13 trat der TV Großostheim in Wiesbaden an. Es war ein ultraspannender Wettkampf, die Wiesbadener konnten besser als erwartet Widerstand leisten. Am Boden wurde überraschend deutlich mit 37,15 : 34,40 Punkten gewonnen, am Sprung wurde mit 0,65 Punkten Vorsprung gesiegt. Alle anderen Geräte gingen knapp an den TV Großostheim. Am Ende entschied der TBW trotzdem den Wettkampf mit 203,1 : 202,6 Punkten für sich. Ralph Schwabenland erreichte als bester Turner des Wettkampfes 70,85 Punkte und Haiko Besier als drittbester 64,1 Punkte. Somit war ein wichtiger Sieg eingefahren. Der zweite Wettkampf bei der KTV Fulda wurde erwartet, aber zu deutlich mit 179,5 : 205,45 Punkten verloren. Für den dritten Wettkampf bei der KTV Obere Lahn, dessen erste Mannschaft sich für den Endkampf um die deutsche Meisterschaft qualifiziert hat, galt das gleiche; man verlor erwartungsgemäß, ohne ein Gerät zu gewinnen.

Im nächsten Wettkampf am 26.10.12 musste der TBW beim TuS 1848 Ober-Ingelheim antreten. Von vornherein war klar, dass auch dies kein leichter Wettkampf werden würde. Allerdings war, im Gegensatz zu den Wettkämpfen gegen Obere-Lahn und Fulda, der Sieg das erklärte Ziel der Wiesbadener. Der TBW gewann nach einem spannenden, nervenaufreibenden Wettkampf tatsächlich mit 203,65 : 201,50 Punkten. Auch hier konnten Ralph Schwabenland mit überragenden 71,55 Punkten und Haiko Besier mit 63,65 Punkten als Sechskämpfer überzeugen. Es war wichtig, dass auch Rainer Müller, Markus Hoffmann, Christoph Brombacher und Volker Bechthold sich nicht aus der Ruhe bringen ließen und ihre Punkte souverän beisteuerten.

Am darauffolgenden Wochenende empfing man zum vorletzten Wettkampf der Saison den TV Elz in heimischer Halle. Die Elzer waren vor Rundenbeginn die ausgemachte Mannschaft, die es gegen den Abstieg unbedingt zu schlagen galt. Der TBW zeigte durchweg seine erwarteten Leistungen und konnte die Paarung für sich entscheiden. Im Verlauf der Begegnung sorgte vor allem Christoph Brombacher für Aufsehen. Er verletzte sich leider zu Beginn des Wettkampfs bei seiner Übung am Seitpferd, wobei er sich den kleinen Finger der rechten Hand auskugelte. Nichtsdestotrotz ließ er sich nicht davon abhalten die Übung zu beenden und den Wettkampf fortzusetzen. Nachdem er sich dann am Barren auch noch den Mittelfinger der bereits verletzten Hand auskugelte, war für jeden der Beteiligten klar, dass der Wettkampf für ihn nun endgültig beendet sei. Christoph ließ sich jedoch nicht beirren und bestand darauf auch noch am Reck an den Start zu gehen, wo er am Ende sogar die beste Punktzahl des Wettkampfs erturnte. Auch Christopher Flach konnte seine Nervosität aus den vorangegangenen Wettkämpfen ablegen und steuerte mit einer tollen Übung am Boden seine Punkte bei.

Letztendlich belegte der TBW in der vorläufigen Abschlusstabelle einen unerwartet guten 3. Platz hinter den beiden Mannschaften von der KTV Obere Lahn und der KTV Fulda. Der Gegner beim Ligafinale hieß TV Großostheim, der den 4. Platz belegte. Der Abstieg war also schon kein Thema mehr, da der TBW auch den TuS Ober-Ingelheim und den TV Elz auf die hinteren Plätze verwiesen hatte. Am 10.11.13 konnte man also entspannt die Reise zum Finale nach Biedenkopf antreten.

In der Lahntalhalle in Biedenkopf beim Ausrichter KTV Obere Lahn herrschte von Beginn an eine tolle Atmosphäre. Die Sportler, Betreuer und Fans des TBW erlebten ein sehenswertes Finale. Die Gastgeber entschieden ihren Wettkampf um Platz 1 gegen die KTV Fulda mit 205,3 : 204,5 Punkten denkbar knapp für sich und sind somit aufstiegsberechtigt. Die Paarung gegen den Abstieg gewann der TuS Ober-Ingelheim mit 192,15 : 186,2 Punkten gegen den TV Elz, der somit die Regionalliga nicht halten konnte. Obwohl es für den TBW und den TV Großostheim eigentlich um „nichts“ mehr ging, lieferten sich die beiden Teams einen guten Wettkampf, den diesmal der TV Großostheim mit überzeugenden 203,15 : 196,5 Punkten für sich entscheiden konnte. Bei Christopher Frick spürte man, dass er sich immer besser in der Mannschaft zurechtfand. Er konnte am Barren 11,05 Punkte erzielen und steuerte damit für die Punkte bei. Ralph Schwabenland erturnte zum wiederholten Mal an allen 6 Geräten insgesamt 69,95 Punkte und kam auch bei allen Geräten in die Mannschaftswertung. Haiko Besier blieb mit insgesamt 59,2 Punkten, wobei er bei 3 Geräten in die Mannschaftswertung kam, dieses Mal etwas hinter seinen Erwartungen zurück. Markus Hoffmann trat außer am Reck an allen Geräten an und steuerte ebenfalls 5 Mannschaftswertungen bei, was ihm bei seinen konstanten Leistungen die ganze Wettkampfsaison über auch zu gönnen war. Bei Christoph Brombacher wurde lange überlegt, ob er verletzungsbedingt überhaupt ans Gerät sollte. Er trat am TBW-Zittergerät, dem Reck an und machte seine Wertung mit 9,85 Punkten für die Mannschaft. Respekt dafür, dass er sich wiederholt unter manchmal nicht ganz einfachen Bedingungen zur Verfügung gestellt hat. Bei Alexander Knorr war verletzungsbedingt eine ähnliche Situation vorzufinden. Er entschied sich auch für das Reck. Dies zahlte sich aus, da er mit einem Endwert von 9,8 Punkten eine sehenswerte Übung. Auch Reiner Müller ging an 5 Geräten an den Start und turnte wie gewohnt einen sehr guten Wettkampf, vor allem am Seitpferd, was auch für Volker Bechthold am Boden galt.

Trainer Garnik Ghazaryan, der Betreuer der Bad Schwalbacher Turner Marco Besier, die erste Vorsitzende des TBW Eva Hoffmann und die mitgereisten Fans waren sehr stolz auf ihre Mannschaft und mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden. Trotz des guten Abschneidens in diesem Jahr gab Trainer Garnik Ghazaryan für die Regionalliga-Saison 2014 das ehrgeizige Ziel aus, einen Platz besser abzuschneiden als dieses Jahr.

Jahresbericht der Wanderabteilung:

Jahresbericht 2013 - 1. Teil

Jahresbericht 2013 - 2. Teil






Hier können die kompletten Ergebnislisten vom Internationalen Deutschen Turnfest in Mannheim vom Mai 2013 angezeigt werden:

Wettkampfliste
Bericht vom Internationalen Deutschen Turnfest - feets@work -
Mit unseren neuen, Sweatshirtjacken und Tops im Gepäck, stiegen wir Samstagmorgen am 18.05.2013 aufgeregt in den Bus, um eine Woche das Internationale Deutsche Turnfest in der Rhein-Neckar-Metropolregion zu besuchen. Nach einer entspannten Stunde im Bus kamen wir an der Brüder Grimm Schule, unserem neuen Zuhause, in Mannheim an. Mit den Rhönrad-Turnerinnen des TBWs bezogen wir einen Musikraum der Grundschule. Anschließend sind wir als Gruppe, Mitglied des großen Festzuges geworden. Hierbei führten die einzelnen Vereine turnerische und tänzerische Elemente vor.  
Anstrengend aber toll war auch der HipHop-Kurs, bei dem wir eine komplette Choreographie, von den Brüdern “Sancho“ und “Pancho“, beigebracht bekommen haben. An den Mitmachangeboten auf dem Maimarkt-Gelände, wie der Alla-Hopp-Test, Turnspielparcour oder Handstand-TÜV haben wir alle mit viel Spaß teilgenommen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im DTB-Dance am 22.05.2013, hat unsere Tanzgruppe “feets@work“ erstmals in der Kategorie “Jugend / 12-19 Jahre“ teilgenommen. Mit unserem Tanz zur Musik von Glee – Thriller/Heads will roll sind wir trotz des 11. Platzes sehr zufrieden.

Nach der Tuju-Rock-Party am Donnerstag konnten alle, obwohl des extremen Tanzen und Feierns, am nächsten Tag einen gelungenen Auftritt, auf der Magnetbühne abliefern.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei denen, die uns auf dem Wettkampf angefeuert und bejubelt haben, sowie unserem Verein “Turnerbund Wiesbaden“ für die Unterstützung und finanzierte Trainingskleidung.

Nachdem sich meine Tanzgruppe feets@work bei den Hessischen Meisterschaften im Februar dieses Jahres für die Deutschen Meisterschaften im DTB-Dance qualifiziert hatten, fuhr ich am 18.05.2013 mit 13 Mädchen zum Internationalen Deutschen Turnfest. Als wir unser Klassenzimmer mit den Rhönrad-Mädels bezogen hatten ging es mit allen TBW-Mitgliedern zur Festmeile, um am Festzug teilzunehmen. Leider konnten wir uns am Abend die Eröffnungsfeier nicht anschauen, da aus Sicherheitsgründen kurzfristig 12.000 rote Bändchen verteilt wurden. Aber das machte nichts. Mit einem vollgefüllten Weinglas fuhr ich mit Moni und meinen Mädels zurück zur Schule.

Am Sonntag ging es zum geplanten Hip Hop – Workshop zur Turnfest-Akademie in Heidelberg. Nach einem doch sehr langen Anfahrtsweg von fast 2 Std. sind meine Mädels eine Minute vor 3 noch rechtzeitig zum Beginn angekommen. Ich konnte die Zeit nutzen, um mit Moni gemütlich Essen zu gehen. Nach dem Workshop ging es bei strömenden Regen zurück zur Schule.

Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir am Montagmorgen in die GYMWELT-Zelte zu den Maimarkt-Hallen in Mannheim. Im Trendzelt hatte die Gruppe die Möglichkeit bei verschiedenen Angeboten teilzunehmen. Im Kurs “LaGYM“ tanzen die Mädels zur fetziger lateinamerikanischer Musik und kamen doch ganz schön ins Schwitzen. “Aroha“ sorgte zu einigen Lachkrämpfen, da die ausgeführten Bewegungen mit den Worten –…und jetzt machen wir den Schwan…, …stich in die Melone, …stich den Speer in den Boden,…. der Feuertanz …begleitet wurden. Allein beim Zusehen hatten auch Anja und ich viel Spaß.
Mit “Shake-it und Kantaera“ war es ein doch sehr trainingsreicher Tag, so dass am Abend nicht mehr alle mit zu den Examensstücken der DTB-Choreografen gingen. So fuhr ich nur mit Lena, Mara und Laura nach Ludwigshafen. Der wunderschöne Theatersaal im Pfalzbau war bis auf den letzten Platz voll ausgebucht. Bereits die erste Vorführung versprach einen tollen abwechslungsreichen Abend. Gefolgt von 15 verschiedenen Auftritten aus den Bereichen Turnen, Akrobatik und Tanz (alle auf höchstem Niveau) fuhren wir müde und begeistert in unsere Schule zurück. Schade, dass nicht alle dabei waren – ihr habt etwas verpasst!

Dienstag trainierten wir nochmal für unseren Wettkampf und fuhren dann gegen 12.00 Uhr zur geplanten Stellprobe zur Wettkampfstätte nach Heddesheim. Am Abend besuchten wir das Bundesfinale der Tuju-Stars 2013 tanzten mit allen Besuchern mehrfach den Flashmob. Aus dem Jubeln kamen wir gar nicht mehr raus, denn das Programm war erste Sahne. Mit einem eigens angeheuerten Bus ging es müde zurück zur Schule.

Bereits am Mittwochmorgen lag Wettkampfstimmung in der Luft “Können wir uns noch für die Endrunde qualifizieren? Wie ist die Konkurrenz? ……“. Ab 9.00 Uhr wurde geschminkt, Haare toupiert und 100x gefragt, ob alle ihre Kostüme und Schläppchen einstecken haben. Aufgeregt machten wir uns um 11.00 Uhr zur Wettkampf-stätte. Bereits in der Aufwärmhalle und den ersten angeschauten Tänzen konnte ich erkennen, dass meine Mädels gegen eine sehr starke Konkurrenz antreten mussten. Mit ihrem Tanz auf Thriller/Glee-Heads will roll fielen sie komplett aus dem Rahmen und lieferten eine ganz andere Show ab, wie alle anderen Gruppen. Leider hat es nur für den 11. Platz gereicht. Viele Tränen flossen und eine große Enttäuschung durchzog die Gruppe. Waren sie wirklich so schlecht? Nein, die Konkurrenz war einfach sehr stark und um 2-4 Jahre älter. Die Altersgruppe “Jugend 12-19 Jahre“ ist einfach zu groß. Wie können 12-14-Jährige gegen Gruppen im Alter von 17-19 Jahre gewinnen? Dies ist doch sehr schwer!
A
ls Trainerin bin sehr zufrieden, denn alle 10 Tänzerinnen haben ihr bestes gegeben und an alles gedacht, was sie in den letzten Wochen in den vielen Trainingseinheiten noch verändern mussten. Jetzt wissen wir, woran wir noch arbeiten und welchen Trainingslevel wir als Gruppe in der Gesamtheit noch erreichen müssen.

Der Donnerstag stand nun zur freien Verfügung, so dass wir alle gemeinsam mit viel Spaß an den Mitmach-angeboten teilnahmen. Am Abend ging es dann nach langem stylen zur Tuju-Party in die alte Posthalle neben dem Bahnhof. Ausgelassen wurde getanzt und gerockt, der Abend verging wie im Flug. Um 13.50 Uhr nahmen wir den letzten Bus zur Schule.
Am letzten Tag auf dem Deutschen Turnfest stand noch ein Auftritt auf der Magnetbühne direkt hinter dem Wasserturm an. Da es bereits die ganze Woche geregnet hatte war es schweinekalt und die Mädels hatten nicht mehr so viel Lust aufzutreten, was ich natürlich sehr gut verstehen konnte. Trotz allem waren wir pünktlich an der Magnetbühne und feets@work tanzte ihren letzten Auftritt synchron uns sauber durch. Nur die Mimik ließ etwas zu wünschen übrig … wir als Zuschauer schauten in müde Gesichter ….

Eine ereignisreiche Woche ging am Samstagmorgen zu Ende. Ich bin stolz auf meine Tanzgruppe – Disziplin, Pünktlichkeit, Befolgen aller Regeln und vor allem ruhige Nächte machten es für mich als Trainerin sehr einfach.

Danke an meine immer für mich zur Verfügung stehenden Helferinnen Monika Seiffert, Anja Altes und Simone Barthel.
Patty
Am 24.2.13 fanden in Friedrichsdorf im Taunus die Landeswettkämpfe im DTB-Dance -Cup (Jugend, 18+ und 30+), einer Sparte des Gymnastik/Rhythmischen Sportgymnastik, statt.

Der Turnerbund Wiesbaden schickte das erste Mal zwei Mannschaften an den Start: die vielversprechenden Newcomer Feets @ Work, die bereits in den letzten drei Jahren bei den Schülerinnen erfolgreich Wettkampferfahrung sammeln konnten, sie starteten jetzt zum ersten Mal in der hart umkämpften Altersklasse Jugend (12-18 Jahre) und die 30+-Mannschaft Jazz for Fun, die schon seit 2001 auf Landesebene starten und nach der Hessischen Hürde schon mehrfach Sieger und Vizemeister des Bundesfinales im DTB-Dance Cup wurden.

Bei einem sehr gut organisierten und gut besuchten Wettkampf war Jazz for Fun mit 8 Damen bereits früh dran. Sie zeigten eine tolle und souveräne Tanzshow zu Elektro-Swing Musik von Parov Stelar mit dem Thema Prohibition in auffälligen roten 20er-Jahre-Kleidern.

Mit 15,950 (A 9.00/B 6,95) Punkten siegten sie damit gegen die Konkurrenz aus Münster und Bensheim und sicherten sich punktgleich mit Gross-Zimmern ihr Ticket für das Bundesfinale beim IDTF in der Metropolregion Rhein-Neckar im Mai. Damit sind sie bei 8 Starts nun schon zum 7. Mal Hessenmeister.

Die jungen Damen von Feets @Work unter Trainerin Patricia Zacharatou staunten nicht schlecht und fühlten sich vergessen als bei der Siegerehrung der Jugend von Platz 14 an ihr Name einfach nicht aufgerufen werden wollte. Ungläubiges Schweigen wurde dann aber von Jubelschreien und Tränenausbrüchen abgelöst, als die 10 Teenies ihren Sieg mit 15,900 (A 8,2/B 7,7) Punkten realisierten. Ihre synchrone und schaurige Thriller-Performance setzte sich damit gegen erfahrene Teams aus Seulberg und Langen durch.

Wir freuen uns, beide Teams am 23.5.13 im Rahmen des IDTF in Heddesheim sehen zu können und sind sicher, dass sie den Turnerbund Wiesbaden würdig vertreten werden.
Patricia Zacharatou
Jazz-dance-hessenmeister2Jazz-hessenmeister

Hier die Ergebnisliste DTB-Dance Cup 2013 zum Downloaden.
Zum 9. Mal Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck
DMKM-Einbeck
Endlich war es wieder soweit. Die DMKM standen zum neunten Mal für Nadine, Elsa und mich (Caroline) vor der Tür. Wie im letzten Jahr hat sich die Stadt Einbeck dazu bereit erklärt, die DMKM auszutragen. Zum Glück hatte Mama unsere Ferienwohnung vom letzten Jahr schon für diesen Zeitraum reserviert und somit mussten wir nicht in der Schule mit Isomatte und Schlafsack nächtigen.

Wie bei jeden Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, ist bereits am Freitag das Einspringen fürs Wasserspringen. Da uns noch in Erinnerung war, dass die Sprungbretter gewöhnungsbedürftig waren, wollten wir unbedingt zum Einspringen da sein. Da wir recht früh losgefahren sind, haben wir es geschafft, pünktlich im Schwimmbad zu sein. Danach ging es erst mal in die Ferienwohnung. Da sich dieses Mal auch Ellen und Lulu qualifiziert haben, waren wir zu sechst. An diesem Abend gab es zwar keine Pizza, wie in den Jahren zuvor, aber Nudeln vom Italiener waren auch nicht schlecht. Während sich Lulu und Ellen um unser leibliches Wohl kümmerten, wollte Nani die Rutschfestigkeit ihrer Strümpfe testen. Diese erwies sich als mangelhaft. Vom Dachgeschoss unserer Ferienwohnung gelangte sie schneller hinunter als ihr lieb war. Starke Schmerzen im Ellbogenbereich, am Fußgelenk und ein riesiger blauer Fleck am Glutaeus maximus waren die Folge, trotz sofortiger 1. Hilfeleistung mit Kühlen, Cremen und Tapen. Die Wettkampfteilnahme am nächsten Tag schien sehr unwahrscheinlich. Nach dem Abendessen ging es auch schnell ins Bett, da Mama, Lulu und Ellen früh raus mussten, weil ihr Wettkampf bereits um 8:00 Uhr begonnen hat und Mama sie ja schließlich betreuen durfte. Wir konnten schön ausschlafen, da unser Wettkampfbeginn bei 14:20 Uhr lag.

Nach dem Aufstehen haben wir zunächst geschaut wie es Nani geht. Ihr ging es zwar noch nicht wirklich viel besser, aber sie wollte unbedingt an den DMKM teilnehmen. Es waren ja schließlich auch ihre 9. Sie meinte, sie müsse auch daran teilnehmen, wenn sie schon mal hier sei. Wie eigentlich bei jeden DMKM haben wir mit der Disziplin Turnen begonnen. Mama, die bereits Lulu und Ellen beim Turnen war, konnte noch weiterte Stunden in der Halle bleiben, damit auch wir drei einen Betreuer hatten. Die zwei „Kleinen“ mussten bei der Leichtathletik alles alleine organisieren, da Mama bei uns in der Halle war. Zunächst hatten wir Boden dann Sprung und zum Schluss Barren. Wir alle drei waren mit unseren Punkten ganz zufrieden. Schnell die Sachen eingepackt, ging es für uns zum Sportplatz. Mama musste ins Schwimmbad, da bei Ellen und Lulu Wasserspringen anstand. Bei der Leichtathletik gab es ein paar organisatorische Probleme, die sich aber dann doch noch klärten. Leider hatten wir Weitsprung nicht auf einer Tartanbahn, sondern auf einem Ascheplatz, auf den nur ein Tartanstreifen darübergelegt war. Damit kamen wir überhaupt nicht zurecht und somit waren die Weiten nicht zufriedenstellend. Gegen 19:00 Uhr waren wir endlich im Schwimmbad und es lagen noch drei Disziplinen vor uns. Ellen und Lulu hatten schon lange ihren Wettkampf beendet und erholten sich in der Ferienwohnung. Da auch noch die Jungs beim Wasserspringen vorgezogen wurden, mussten wir noch länger warten. Um 20:00 Uhr konnten wir uns dann endlich zum Einspringen und danach den Wettkampf fortsetzten. Nach dem Wasserspringen ging es schnell zum Tauchen und Schwimmen. Nani schwamm 1:18,3 und ich 1:17,2 auf 100m Freistil. Das waren Bestzeiten für uns beide. Fix und fertig sind wir aus dem Schwimmbad gefallen. Nach einem kurzen Stopp in der Wohnung, ging es aber direkt weiter zur Mehrkampfparty. Die war wie immer sensationell gut. Die letzten Kraftreserven wurden fürs Tanzen mobilisiert und wir alle gönnten uns erst mal ein kühles Einbecker Bier.

Am Sonntagmorgen haben wir alle gefrühstückt. Danach mussten wir die Autos packen und haben die Heimreise angetreten. Wieder war es ein unvergesslich, tolles Wochenende in Einbeck. Wir freuen uns schon auf die DMKM in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg. Für Nani, Elsa und mich werden es dann die 10. DMKM sein. Ein kleines Jubiläum.

Caroline Becker-Köhn 
Landesliga I, Saison 2012

Nach seinem Aufstieg im letzten Jahr trat der TBW zum ersten Mal in der Landesliga I der Männer an. Das Ziel war damit klar: Klassenerhalt.

Martin Schmidgal, Ralph Schwabenland, Andreas Koch, Go Kobayashi, Markus Hoffmann, Christoph Brombacher, Rainer Müller, Alexander Knorr und Volker Bechthold, sowie ihr Trainer Garnik Ghazaryan mussten das Jahr über mit einigen Verletzungen kämpfen, doch zum Start hieß es das Beste daraus machen. Und das taten sie insgesamt absolut. Gleich mit einem Sieg in die Saison gestartet konnte nach einem spannenden und engen Endkampf am Samstag Gesamtplatz 4 mit 8:12 Punkten und damit der erhoffte Klassenerhalt deutlicher als erwartet gesichert werden. Hoffentlich bleiben dem TBW alle Turner erhalten und vielleicht kommt der eine oder andere Nachwuchsturner hinzu, damit wir im nächsten Jahr das Podest anpeilen können.
LandesligaI-bild
Markus Hoffmann
Hessische Mannschaftsmeisterschaften der Turner in Linden

Am letzten Novemberwochenende trafen sich die besten hessischen Vereinsmannschaften im Gerätturnen, um den jährlichen Meistertitel auszuturnen. Zwei Teams des TBWiesbaden unter der Leitung Garnik Ghazaryans waren mit am Start. Die Jugendmannschaft Jahrgang 2001 und jünger trat samstags im Sechskampf P4 – P6 an. Alexander Tuka, Shahin Bozkurt, Nat Pennewitz, Anton Dunjak, Marti Maier und Philipp Jansen konnten vor allem durch ihre Ausgeglichenheit in den Leistungen überzeugen. Kleinere Patzer der vermeintlich „besseren“ Turner wurden durch eine super Mannschaftsleistung immer sofort begradigt. Am Schluss konnten sich die Jungs zum wiederholten Male den Hessentitel erkämpfen. Sie erturnten 246,20 Punkte und damit 3,20 Punkte mehr als die Zweitplatzierten von der TSG Nordwest Frankfurt.

Ebenfalls zum wiederholten Male konnte sich die Männermannschaft des TBW den Titel im Sechskampf der KM3 sichern. Sonntags, keine 24 Stunden nach dem Landesliga 1 Endkampf mussten Martin Schmidgal, Ralph Schwabenland, Go Kobayashi und Markus Hoffmann ein weiteres Mal an die Geräte. Kleine Wehwehchen vom Vortag und die starke Konkurrenz des Gastgebers machten den Wettkampf zu einer äußerst spannenden Angelegenheit. 202,15 zu 202,10 Punkte entschieden schlussendlich zu Gunsten des TB Wiesbaden. Der engstmögliche Entscheidung, die auf dieser Ebene im Turnen möglich ist.

Wie bei den Jungs konnte auch die Männermannschaft durch ihre ausgeglichene Qualität überzeugen. Alle vier Turner konnten sich in der Einzelwertung unter die Top 8 einreihen.
Hess-Mannschaftmeisterschaften-Bild
Herzlichen Glückwunsch!
(Markus Hoffmann)

Bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften der Turner und Jugendturner war der TBW mit drei Mannschaften vertreten. Unsere Jüngsten (Jahrgang 2002 und jünger) im Vierkampf der Stufe P4 erturnten einen guten 3. Platz mit 151,60 Punkten. ...
Trainer Garnik Ghazaryan kann mit Anton Durnjak, Marit Maier, Davor Froese und Philipp Jansen nach ihrer ersten Teilnahme bei einer Hessischen Meisterschaft durchaus zufrieden sein. Ebenfalls den dritten Platz in einem spannenden und engen Wettkampf erturnte sich die TBW-Mannschaft im Wettkampf P4 – P6 um Alexander Tuka, Sahin Bozkurt, Nat Pennewitz und Luca Scherer. Mit 166,85 Punkten verpassten sie nur um 0,9 Punkte den 2. Platz. Mit einer etwas konzentrierteren Leistung wäre bei lediglich 1,5 Punkten Rückstand sogar der Titel möglich gewesen. Trotzdem können die vier Jungs stolz auf ihr Abschneiden sein.


Zufrieden können alle mit der Leistung der Männermannschaft sein. Unter der Leitung von Garnik Ghazaryan musste der Sieger der Landesliga 2 mit einigen Verletzungssorgen und Ausfällen kämpfen. Trotzdem konnten Alexander Knorr, Go Kobayashi, Markus Hoffmann und Ralph Schwabenland den Hessentitel in der KM3 ein weiteres Mal verteidigen und nach Wiesbaden holen. Am Ende standen 207,55 Punkte auf der Habenseite. Mit gebührendem Abstand folgten die TG Frankfurt mit 203,00 Pkt. und der TV Ober-Ramstadt mit 196,95 Pkt. auf den weiteren Podestplätzen.

Zu erwähnen sind natürlich auch noch Eva und Markus Hoffmann, Andreas Koch und Ralph Schwabenland, die durch ihre Kampfrichtereinsätze und zusätzliche Betreuung der kleinen Jungs das Mitwirken bei solch einem Wettkampf erst möglich machten.  

   

Ausfälle / Terminänderungen  

   
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